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Von der prämenstruellen Störung bis zur Wochenbettdepression

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und die AOK – Mittlerer Oberrhein informieren über frauenspezifische seelische Störungen.

Die Tage vor den Tagen sind für viele Frauen belastend. Sie leiden unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Völlegefühl, spannenden Brüsten oder Kreislaufproblemen – diese Symptome sind auch unter dem Sammelbegriff Prämenstruelles Syndrom (PMS) bekannt. Gesellen sich auch psychische Beschwerden hinzu, spricht man von einer Prämenstruellen Dysphorischen Störung (PMDS). Betroffene Frauen können in der Zeit vor der Periode wie ausgewechselt erscheinen.
Auch in der Phase unmittelbar nach der Geburt kann es zu seelischen Veränderungen kommen. So leiden rund 80 Prozent der Wöchnerinnen unter dem sogenannten Babyblues, der oft am dritten Wochenbetttag beginnt. Dieser Zustand, der zwischen einem Tag und einer Woche dauern kann, ist völlig normal und gehört zur Umstellung nach der Geburt. Nur in einigen Fällen, man geht von circa 15 Prozent aus, kann dieser Zustand anhalten und gar extreme Formen bis hin zu einer Wochenbettdepression annehmen.

Am 25. Oktober um 18 Uhr informieren Professor Dr. Michael Berner, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, sowie Dr. Irene Samman, Oberärztin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, wie man diese frauenspezifischen seelischen Störungen erkennt und ihnen begegnen kann.

Das Arzt-Patienten-Forum wird von der AOK - Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein unterstützt. Es findet im Veranstaltungszentrum in Haus R im Städtischen Klinikum Karlsruhe in der Moltkestraße 90 statt. Die Vorträge sind kostenfrei und eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wegen der Baumaßnahmen im Klinikum wird der Eingang über die Franz-Lust-Straße empfohlen.

Petra Geiger
Autor: Petra Geiger